4 Tage | Halle-Saale-Unstrut

Eine Genießerreise an Saale und Unstrut

Unterwegs zwischen Naumburg und Freyburg

Katja Brunheim

Meine persönliche Empfehlung

Knoten ins Taschentuch: 05.06. Saale-Weinmeile; 27./28.08. Weinfest Naumburg; 10./11.09. Weinfest Freyburg

Katja Brunheim


Genießen Sie prickelnden Sekt beim Winzer, spazieren Sie auf den Spuren der Wilden Zicke durch Naumburg und staunen Sie in Bad Kösen über die Wasserkunst. Besonders schön ist die Reise zur Weinmeile an Pfingsten oder zum Naumburger und Freyburger Weinfest.


Buchbare Termine:

  • 3x Übernachtung mit reichhaltigem Frühstücksbüfett, Nutzung von Schwimmbad und Sauna im 4-Sterne Hotel
  • ganztägige Gästeführung Naumburg & Weinbauregion
  • rustikaler Brotzeitteller mit Sülze, Käse, versch. Wurst, Pfefferbeißer, Schmalz, Tomate mit Mozarella, Brotauswahl
  • Kellerführung Naumburger Wein- und Sektmanufaktur inkl. 3 Weinproben
  • Eintritt in die Kösener Spielzeugmanufaktur mit Führung und individueller Bummel durch den Werksverkauf (Teilung ab 25 Personen)
  • ganztägige Gästeführung Bad Lauchstädt, Freyburg, Saale-Unstrut (Schwerpunkt Rundfahrt)
  • Führung historische Kuranlage und Goethe-Theater Bad Lauchstädt

Tag 1: Anreise über Halle

Mit "Hallenser, Halloren & Hallunken" machen wir Sie gern auf Ihrer Anreise vertraut. Salzsieder und schokoladige Leckermäuler bestimmten die Geschichte der Händelstadt, die so gern Hauptstadt von Sachsen-Anhalt wäre. Ganz nach Gusto nehmen wir Sie mit auf eine Schnupperstadtrundfahrt, einen Besuch im Schokoladenmuseum oder in die Saline.

Danach geht es weiter nach Merseburg. Natürlich müssen Sie den Raben am Dom einen Besuch abstatten oder einfach nur ein Stück an der Saale entlangbummeln.

Tag 2: Naumburger Geschichten

Der berühmte Dom, mittelalterlicher Charme, schmale Gassen und prächtige Plätze locken nach Naumburg. Während Ihres Stadtbummels hören Sie natürlich auch von der Straßenbahn „Wilde Zicke“, der Orgelmusik Punkt 12 und dem Uta-Treffen. Zur Mittagszeit besuchen Sie die Wein- und Sektkellerei. Hier erfahren Sie alles über das Weinanbaugebiet, kosten die Erzeugnisse und stärken sich bei einer Winzerplatte. Sie wollen noch mehr sehen? Gern zeigen wir Ihnen den Dom bei einer Führung von Innen (zubuchbare Leistung).

Am Nachmittag erreichen Sie Bad Kösen. Da leuchten garantiert nicht nur Kinderaugen! Wer kennt Sie nicht, die berühmte Puppenmutter Käthe Kruse! In Bad Kösen stand ihre erste Puppenwerkstatt. Nach der Enteignung der Werkstätten und dem Weggang Käthe Kruses änderte sich das Gesicht der Kösener Spiel-Figuren. Plüschtiere wurden fortan hergestellt. Und das bis heute! Schauen Sie zu, wie in der Spielzeug-Manufaktur die Plüschtiere "zum Leben" erweckt werden. Wir sind uns sicher, dass Sie von der Manufaktur genauso beeindruckt sein werden wie von dem 320 Meter langen Gradierwerk, einer technischen Meisterleistung des 18. Jahrhunderts. Das dazugehörige restaurierte Kunstgestänge zieht sich durch den ganzen Ort und befördert bis heute das Wasser der Saale an seinen Bestimmungsort zur Salzgewinnung. Auch die salzhaltige, reinigende Luft nutzen Kurgäste noch heutzutage.

Tag 3: Von Bad Lauchstädt nach Freyburg

"Wie geschwind können sich nicht die Umstände einer Sache ändern..." Mit diesen Worten leitet der Bade-Medicus Daniel Gottfried Frenzel die Wandlungen ein, die sich in Lauchstädt am Beginn des 18. Jahrhunderts vollzogen. Die Heilquelle wurde durch Zufall entdeckt. Schnell folgten dem Ruf der Quelle Adlige aus Preußen, Sachsen, Anhalt und Thüringen, ergänzt durch Kaufleute, Gelehrte und Dichter. Die Badegäste genossen das "Sächsische Pyrmont“, amüsierten sich im Goethe-Theater, "lustwandeln in rauschenden Reifröcken, schlürfen Limonade und erfreuten sich am Billard". Bei manch unterhaltsamem Zusammensein gab es sicher auch ein gutes Tröpfchen aus den Weinbergen an Saale und Unstrut. Nach einem Bummel durch die historischen Kuranlagen und das originalgetreu restaurierte Theater bringt Sie eine Rundfahrt mit Stopp am Geisetalsee durch die Weinberge bis nach Freyburg. Die Neuenburg thront über der Stadt, die Sektmarke Rotkäppchen ist Ihnen sicher bekannt und das Eiscafè am Markt unbedingt einen Stopp wert. Sollten Sie Zeit und Lust haben, empfehlen wir eine Führung in der Neuenburg. Wussten Sie, dass die Schwesterburg der Wartburg dreimal größer ist als diese? Hoch über dem Winzerstädtchen Freyburg behauptet Neuenburg zu Recht, die schönste Burg Sachsen-Anhalts zu sein. Nach dem Aufstieg auf den „Dicken Wilhelm“ haben Sie den besten Überblick.

Tag 4: Auf Wiedersehen

Sie wollen noch nicht nach Hause? Wie wäre es mit einer Domführung in Merseburg oder einer Schifffahrt auf dem Geiseltalsee? Und dann wäre da noch die Himmelscheibe in Nebra oder der Flughafen Leipzig. Wir buchen gern eine Verlängerung!

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